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Donnerstag, 27. Juli 2017

Kfz-Werkstatt geht in Flammen auf

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Donnerstag, 27. Juli 2017, Autor: Claus Stölting
Wasserwerfer im Einsatz: 54 Feuerwehrmänner gingen am Mittwochnachmittag gegen den Brand in der Wiefelsteder Eisenstraße vor. Sie bekamen das Feuer schnell unter Kontrolle. Zu beginn des Einsatzes war schwarzer Brandrauch über Wiefelstede kilometerweit zu sehen. Wasserwerfer im Einsatz: 54 Feuerwehrmänner gingen am Mittwochnachmittag gegen den Brand in der Wiefelsteder Eisenstraße vor. Sie bekamen das Feuer schnell unter Kontrolle. Zu beginn des Einsatzes war schwarzer Brandrauch über Wiefelstede kilometerweit zu sehen. Bild: Claus Stölting

Vier Wehren waren in der Eisenstraße im Einsatz, die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Offenbar haben Schweißarbeiten an einem Fahrzeug den Brand ausgelöst.

Wiefelstede Schwarzer Brandrauch über Wiefelstede war am Mittwochnachmittag schon kilometerweit außerhalb des Ortes am Himmel zu sehen. Er quoll aus der Werkstatt des Kfz-Betriebes Gerold Schnell, der im Gewerbegebiet an der Eisenstraße liegt. Als die Feuerwehr, die um 16.24 Uhr alarmiert worden war, am Brandort eintraf, da war die Halle längst in Vollbrand, berichtete Wiefelstedes stellvertretender Gemeindebrandmeister Andre Steingräber vor Ort: „Auch die Hallendecke war da schon durchgezündet“.

Die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Mollberg und Gristede sowie der Technische Zug aus Elmendorf rückten ins Gewerbegebiet aus. Die Hauptstraße in Wiefelstede war durch Polizei aus Rastede und Bad Zwischenahn gut eineinhalb Stunden zwischen August-Hinrichs-Straße und Thienkamp ebenso gesperrt wie die Stahlstraße. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, meldete die Feuerwehr.

54 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dabei wurde auch ein Wasserwerfer eingesetzt. Das gelang nach Angaben Steingräbers auch sehr schnell. Die Wehren gingen allerdings bei der Bekämpfung des Feuers mit großer Vorsicht vor, weil in der Werkstatt auch Gasflaschen und Betriebsstoffe wie Öl lagerten. Bei einer Explosion, die dort ebenfalls stattgefunden hatte, sei aber keine Gasflasche, sondern der Gastank eines Pkw in die Luft geflogen, erzählte Werkstatt-Inhaber Gerold Schnell. Er sagte, die Ursache des Brandes seien Schweißarbeiten an einem Pkw gewesen. Dabei sei das Innere des Fahrzeugs in Brand geraten. Er sei versichert, sagte Schnell. Die Nachlöscharbeiten zogen sich am Mittwoch noch länger hin. Über die Schadenshöhe waren noch keine Angaben zu bekommen.

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