Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern
Samstag, 19. August 2017

Großeinsatz zum Wochenstart

Schwer beschädigt: Das Haus in Rostrup brannte lichterloh. Auch um zwei Boote und mehrere Sportwagen beim Haus musste sich die Feuerwehr kümmern. Schwer beschädigt: Das Haus in Rostrup brannte lichterloh. Auch um zwei Boote und mehrere Sportwagen beim Haus musste sich die Feuerwehr kümmern. Bild: 261News/Andre van Elten

Die Wasserversorgung auf dem abgelegenen Grundstück war schwierig. Die Feuerwehr musste 900 Meter Schlauchleitung verlegen.

Rostrup Das war kein schöner Wochenanfang für einen Hausbesitzer in Rostrup. Gegen 6 Uhr morgens am Montag bemerkte ein Anwohner der Straße Am Flugplatz, dass es im Dachstuhl eines Nachbargebäudes brannte.

Die Großleitstelle alarmierte neben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn auch die Einheiten aus Torsholt, Ohrwege und Elmendorf. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, wie Gemeindepressewartin Monika Stamer erklärte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort stand der gesamte Dachstuhl bereits in Vollbrand. Umgehend wurde mit den Löscharbeiten von mehreren Seiten begonnen. Besonders die Versorgung mit Löschwasser war nicht einfach.

Die Kameraden hätten rund 900 Meter Schlauchleitungen verlegen müssen, um genug Wasser zum Brandort zu bekommen, so Stamer. Auch der Teich des Nachbarn diente als Wasserentnahmestelle. Auch im Inneren des Gebäudes versuchten die Feuerwehrleute zu löschen, wegen herabfallender Trümmerteile musste dieser Versuch aber nach kurzer Zeit abgebrochen werden.

Dennoch gelang es den Wehren, sobald die Wasserversorgung stabil war, nach kurzer Zeit den Brand soweit unter Kontrolle zu bringen, dass ein Teil der Einsatzkräfte wieder abrücken konnte.

Unter anderem wurde eine Drehleiter eingesetzt, um den Dachstuhl von oben abzulöschen. Mehrmals wurde das Dach mit der Wärmebildkamera nach versteckten Brandnestern kontrolliert und nachgelöscht.

Um zum Schluss auch an die letzen Brandnester zu gelangen, setzte die Feuerwehr Löschschaum ein. Um 9 Uhr konnte auch das letzte Tanklöschfahrzeug mit einer Besatzung wieder abrücken. Neben dem Haus, an dem schwere Schäden entstanden, wurden auch zwei Sportwagen und ein Boot beschädigt.

Die Feuerwehr war mit 48 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort, auch Polizei und Rettungsdienst waren alarmiert. Verletzte gab es allerdings nicht, zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand im Haus.

Die Höhe des Sachschadens war zunächst ebenso unbekannt wie die Brandursache. Ermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen, um zu klären, wie es zu dem Feuer kam.


  Ein Video unter   www.nwzonline.de/videos 

Nach oben