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Mittwoch, 10. Januar 2018

Feuer zerstört Mehrfamilienhaus

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Mittwoch, 10. Januar 2018, Autor: Erhard Drobinski und Anuschka Kramer
Dachstuhl in Flammen: Gegen 6.30 Uhr brach das Feuer in der Oberwohnung an der Blumenstraße in Edewecht aus, rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Dachstuhl in Flammen: Gegen 6.30 Uhr brach das Feuer in der Oberwohnung an der Blumenstraße in Edewecht aus, rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Bild: Erhard Drobinski

Etwa 40 Minuten dauerte es, dann hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Ein Überspringen der Flammen konnte verhindert werden.

Edewecht Ein ausgebrannter Dachstuhl, eine rußverschmierte Klinkerwand, verkohlte Balken – das Feuer, das am Dienstagmorgen in einem Haus in Edewecht wütete, hat ganze Arbeit geleistet. Es war gegen 6.30 Uhr, als in einer der Oberwohnungen des Vier-Parteien-Hauses an der Blumenstraße das Feuer ausbracht. Der 39 Jahre alte Mieter der Wohnung schaffte es noch, die im Erdgeschoss wohnende 80-Jährige zu informieren. Sie blieb unverletzt, der 39-Jährige jedoch musste mit einer Rauchgasvergiftung in die Ammerlandklinik eingeliefert werden. Andere Bewohner waren bei Ausbruch des Feuers nicht mehr im Haus.
Rund 120 Einsatzkräfte mobilisiert.

 „Als die Alarmierung eintraf, gingen wir von einem Wohnungsbrand aus. Als wir in der Straße eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Flammen“, berichtete Dirk Gerdes-Röben, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Edewecht. Diese war mit Kameraden der Wehren aus Friedrichsfehn, Husbäke, Osterscheps, Jeddeloh II und Dänikhorst vor Ort, hinzu kam der technische Zug samt Drehleiter der Technischen Zentrale Elmendorf und Rettungsdienst – insgesamt rund 120 Einsatzkräfte. Die Blumenstraße und Teile der Hauptstraße wurden für die Löscharbeiten abgesperrt. Diese gestalteten sich schwierig, da einige Hydranten eingefroren waren.
Dachstuhl mit Löschschaum benetzt

Nach gut 40 Minuten war das Feuer unter Kontrolle und ein Übergreifen der Flammen auf andere Häuser konnte verhindert werden. Gegen 10 Uhr wurde der gesamte Dachstuhl noch mit rund 1000 Litern Löschschaum benetzt, um mögliche Glutnester zu ersticken. Vorsorglich blieben einige Einsatzkräfte vor Ort, um das Gebäude im Auge zu behalten und bei einem möglichen erneuten Aufflammen des Feuers sofort handeln zu können.

„Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar; die Erdgeschoßwohnungen sind insbesondere durch das Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen“, teilte die Pressestelle der Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt/Ammerland mit. Der Brandschaden liegt im sechsstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch unklar. Brandermittler werden wohl am heutigen Mittwoch ihre Arbeit aufnehmen, wenn das Haus an der Blumenstraße gefahrlos betreten werden kann.

 

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