Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern
Montag, 7. Mai 2018

Heißes Wochenende für Feuerwehr

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Montag, 7. Mai 2018, Autor: Christian Quapp
Rettung in letzter Sekunde: Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand auf das ganze Haus übergriff. Rettung in letzter Sekunde: Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand auf das ganze Haus übergriff. Bild: Polizei

In Rostrup konnte die Feuerwehr das Schlimmste verhindern. Ein Wohnhaus galt zunächst trotzdem als unbewohnbar.

Bad Zwischenahn Wenig Ruhe hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde am Wochenende. Zuerst wurden mehrere Wehren am Samstagabend nach Rostrup gerufen.

Gegen 20.38 Uhr stand am Eyhauser Ring ein Carport einer Doppelhaushälfte in Brand. Nachbarn hatten den Rauch und das Feuer bemerkt und alarmierten die Feuerwehr und die 45-jährige Mieterin. Schon weithin war eine große, dunkle Rauchwolke zu erkennen. Beim Eintreffen der alarmierten Einheiten Bad Zwischenahn, Dänikhorst und Ohrwege stand der Carport in Vollbrand, und das Feuer war schon auf das Gebäude in den Dachüberstand gewandert.

 

Um ein weiteres Übergreifen auf das Wohngebäude zu verhindern, wurden Teile der Dacheindeckung entfernt und der Brand von mehreren Seiten bekämpft.

Mit der Wärmebildkamera wurde der Außenbereich und auch das Gebäude von innen kontrolliert. Da der Rauch auch ins Innere des Gebäudes eingedrungen war, wurde es anschließend noch belüftet. Durch das schnelle Eingreifen der rund 50 Einsatzkräfte konnte das Gebäude vor weiteren Schäden geschützt werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen der Brandursache, zur Sicherheit für die Bewohner wurde das Gebäude zunächst für unbewohnbar erklärt, der Schaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt.

Als vorbildlich lobte die Feuerwehr das Verhalten der Anwohner, die neben der Alarmierung der Feuerwehr und der Bewohner auch mit „Einweisern“ den Feuerwehren das Auffinden des Einsatzortes erleichterten.

Diesen mussten am Sonntag die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn nicht lange suchen. Gegen 14 Uhr hatte die Brandmeldeanlage in der Wandelhalle ausgelöst.

Über eine automatische Lautsprecherdurchsage wurden die Besucher der Gastronomie und eines Konzertes aufgefordert, das Gebäude zu verlassen – was allerdings längst nicht alle taten.

Die Feuerwehr, deren Weg zur Wandelhalle über dicht befahrene Straßen recht mühsam war, konnte schließlich schnell Entwarnung geben. Ein Brandmelder in einem Vorratsraum hatte, eventuell ausgelöst durch Wasserdampf, fälschlicherweise ausgelöst.

Nach oben