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Mittwoch, 8. August 2018

Trecker mit Ballenpresse fängt Feuer

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Mittwoch, 8. August 2018, Autor: Doris Grove-Mittwede
Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Bild: Doris Grove-Mittwede

Zeitweise wurden Anwohner gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Der Schaden ist enorm.

Apen Dunkle Rauchwolken am Dienstagnachmittag über Apen: Die Feuerwehr riet, aufgrund der straken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Was war passiert? Bei Arbeiten auf einem Getreidefeld am Ortsrand von Apen war nach Angaben der Westersteder Polizei gegen 14.18 Uhr aus noch ungeklärter Ursache plötzlich die Ballenpresse in Brand geraten. Ruckzuck stand nicht nur das landwirtschaftliche Fahrzeug in Flammen, das Feuer griff rasend schnell auf den Schlepper über und auf das staubtrockene Getreidefeld. Mehrere Hektar standen in Flammen. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

 

„Wir sind mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort“, beschrieb Einsatzleiter Henning Hinrichs von der Freiwilligen Feuerwehr Apen die Situation. Die Aper waren zuerst am Brandort, nachalarmiert wurden umgehend die Wehren aus Bokel-Augustfehn, Godensholt und aus Westerloy. „Wir haben wegen der monatelangen Trockenheit nur wenig Wasser – rund 600 Liter – aus dem öffentlichen Wassernetz genommen. Der Großteil des Wassers, das wir benötigten, stammt aus der Norderbäke und aus einem Bohrbrunnen“, so der Einsatzleiter.

Mehrere Landwirte, darunter auch einige, die Mitglieder der Feuerwehren sind, seien gleich mit ihren Schleppern zum Einsatzort gekommen und hätten in ihren Güllefässern jeweils gleich mehrere tausend Liter zum Löschen mitgebracht.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte auch durch die Bevölkerung. Viele Aper brachten den stark geforderten Feuerwehrleuten Mineralwasser, um sich erfrischen zu können. Andere standen mit großen Augen am Rande des Feldes und auf der Straße, um das Geschehen hautnah zu verfolgen. Bis in den späten Nachmittag dauerten die Löscharbeiten.

Nach ersten Schätzungen der Westersteder Polizei wird der Schaden an den beiden landwirtschaftlichen Maschinen und der Schaden durch den Ausfall von Stroh auf insgesamt 450 000 Euro geschätzt.

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