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Rüstzeug für später lernen

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 17. Dezember 2016

Erste Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind in die aktive Wehr gewechselt. Die Kameradschaft und die abwechslungsreichen Übungen begeistern die Jugendlichen.

Von Hildburg Lohmüller


Feuerwehrtechnisches Wissen will gelernt sein: Emily Niedrig (von links), Jugendfeuerwehrwart Hartmut Deeken, Nils Riemer (Leiter), Nico Sandstede, Madita Hilgen und der stellv. Jugendfeuerwehrwart Florian Oetjen-Meyer Bild: Doris Grove-Mittwede

Friedrichsfehn „Wir halten alle als Truppe zusammen“, nennt Emily Niedrig einen wichtigen Grund, warum sie Mitglied der Friedrichsfehner Jugendfeuerwehr ist. Ihr gefalle eigentlich alles, „aber am liebsten mag ich das Zeltlager, so wie in den Sommerferien in Vechta“. Die 12-Jährige ist vor zwei Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten, zusammen mit ihrer Freundin Madita Hilgen. Die beiden 12-jährigen Mädchen haben den „Feuerwehr-Virus“ im jeweiligen Elternhaus mitbekommen. „Ich habe mich schon immer dafür interessiert und bin sehr gerne in der Jugendfeuerwehr“, sagt Emily. Auch Madita hat viel Freude und Spaß an den Aktivitäten. „Toll ist es, wenn wir zu anderen Plätzen fahren und die Praxis üben.“

Nico Sandstede und Nils Riemer sind Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr, die vor fünf Jahren entstand. „Mich haben Feuerwehrfahrzeuge schon immer begeistert“, sagt der 17-jährige Nico. So sei er 2011 zur Gründungsversammlung gegangen und seitdem dabei. „Die Übungsdienste sind toll“, erklärt er und denkt an eine Bergungsübung im Wald. „Es macht viel Spaß.“ Das kann auch Nils bestätigen. Der 16-Jährige liebt besonders die Abwechslung der Tätigkeiten. Nico und Nils sind derzeit sowohl in der Jugendfeuerwehr als auch in der aktiven Wehr tätig.

Jugendfeuerwehrwart Hartmut Deeken und sein Stellvertreter Florian Oetjen-Meyer sind sehr froh über die Motivation der jungen Leute. „Es war vor fünf Jahren der richtige Schritt, eine Jugendfeuerwehr in Friedrichsfehn zu gründen“, erklärt Florian Oetjen-Meyer. Nachwuchssorgen hätte die Wehr seitdem keine. Bei der Gründung der Jugendfeuerwehr habe man 20 Mitglieder gehabt und diese Zahl sei konstant geblieben.

„Wir übernehmen auch Kinder aus der Kinderfeuerwehr Edewecht“, erläutert Hartmut Deeken. Die Jugendlichen würden spielerisch an die Feuerwehraufgaben herangeführt werden und viele gemeinsame Aktionen wie etwa ein Zeltlager erleben.

Wer Interesse an der Feuerwehr hat, ist zu Übungsdiensten herzlich eingeladen und zwar mittwochs von 17 Uhr bis 19.30 Uhr im zweiwöchentlichen Rhythmus, in der ungeraden Woche. Weitere Infos gibt es bei Hartmut Deeken, Telefon  0 44 86/89 19.

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