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Wehren äußern viele Wünsche

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 21. November 2016

Fahrzeuge, Wärmebildkamera und Feuerwehrhaus auf der Liste

Von Frank Jacob


Besuch bei der Feuerwehr (von links): Levent Süre, Reiner Wessels, Dieter von Essen, Erwin zum Buttel, Dieter Ahlers, Torsten Wilters und Sven Linck Bild: Gemeinde

Politik und Verwaltung besuchten am Samstag die sechs Ortswehren in der Gemeinde Rastede. Mit den Wünschen wird sich der Feuerschutzausschuss beschäftigen.

Rastede Neue Einsatzfahrzeuge, eine Wärmebildkamera für den Süden der Gemeinde und der Wunsch nach einem modernen Feuerwehrhaus: Die sechs Ortswehren aus Rastede haben bei der Feuerwehrgeräteschau am Samstag gegenüber Vertretern des Gemeinderates und der Verwaltung um Bürgermeister Dieter von Essen ihre Wünsche und Bedarfe geäußert.

Für die Einheit Rastede wurde, wie berichtet, bereits ein neuer Gerätewagen bestellt. Er soll voraussichtlich Ende 2017 ausgeliefert werden. „Wir hoffen, dass das auch klappt. Die beauftragte Firma ist zurzeit gut ausgelastet“, sagte Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel.

Neuer Alarmraum

Politik und Verwaltung verschafften sich in Rastede zudem einen Eindruck von einem neuen Alarmraum. Aufgrund des guten personellen Zuwachses hatte die Einheit einen Lagerraum aufgegeben und zu einem Alarmraum umfunktioniert, der nun von den weiblichen Einsatzkräften genutzt wird, erklärte zum Buttel. Im Alarmraum befinden sich die Spinde mit der persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte.

Wie der Gemeindebrandmeister weiter berichtete, habe die Einheit Südbäke den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus geäußert. Die Ortswehr nutzt Räume der ehemaligen Schule, die zum Buttel als „behelfsmäßig“ beschrieb. Ob in Südbäke ein Neubau möglich ist und wann dieser realisiert werden könnte, müsse allerdings im Rathaus geprüft werden. Die Verwaltung habe den Wunsch zur Kenntnis genommen.

Fahrzeug ersetzen

Bereits in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen worden sei derweil ein neuer Mannschaftstransportwagen für die Einheit Hahn. Wie zum Buttel berichtete, habe die Ortswehr vor etwa zehn Jahren aus eigenen Mitteln ein solches Fahrzeug angeschafft, das auch von den anderen Einheiten mitgenutzt werde und inzwischen in die Jahre gekommen sei.

Bedarf für zwei neue Fahrzeuge habe auch die Feuerwehr Loy-Barghorn geäußert. Es handele sich um kleinere Wagen, um auch abgelegenere Gebiete gut erreichen zu können, so der Gemeindebrandmeister. Die beiden Fahrzeuge seien für die Jahre ab 2020 in die Finanzplanung aufgenommen worden. Geprüft werde außerdem eine Renovierung des Feuerwehrhauses.

Ein größeres Löschfahrzeug soll die Einheit Ipwege-Wahnbek voraussichtlich in 2018 erhalten. Der Grund dafür sei auch das wachsende Industrie- und Gewerbegebiet am Autobahnkreuz Oldenburg-Nord. Um brandschutztechnisch auf dem erforderlichen Stand zu sein, werde ein Fahrzeug mit größerer Pumpenleistung benötigt, sagte zum Buttel.

Die Einheit Ipwege-Wahnbek habe zudem den Wunsch nach einer Wärmebildkamera geäußert. Bisher verfügen nur die Einheiten Rastede und Hahn im Norden der Gemeinde über ein solches Gerät. Für die wachsende Jugendfeuerwehr würden außerdem Feldbetten und ein größeres Zelt benötigt.

Auf einem guten Stand sei unterdessen die Einheit Neusüdende, sagte der Gemeindebrandmeister. Dort gebe es keine dringenden Bedarfe.

Mit den Wünschen der Einheiten wird sich der Feuerschutzausschuss des Gemeinderates auseinander setzen. Das Gremium werde laut zum Buttel voraussichtlich Anfang Februar tagen.

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