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Über Florian Ammerland

Florian Ammerland ist der Rufname der Feuerwehren im Ammerland. Etwa 1500 Feuerwehrfrauen und -männer in 38 Ortswehren sorgen für den Brandschutz, Hilfeleistung und den überwiegenden Teil des Katastrophenschutzes im Landkreis. Dabei werden sie von den Beschäftigten und dem technischen Gerät der Technischen Zentrale des Landkreises Ammerland unterstützt, die sich etwa am geografischen Mittelpunkt des Landkreises in Elmendorf befindet. Dazu kommen noch die Mitglieder des in Apen beheimateten Kreisverpflegungszuges sowie die Mitglieder des Kreisfeuerwehrmusikzuges, der Hydranten-Kapelle.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Ammerland setzt sich aus vier Fachzügen zusammen, eine Technische Einsatzleitung unterstützt die Einsatzkräfte bei großen Übungen und Großschadenslagen. Bei Austritt oder Anfall von Gefahrstoffen kommt der Gefahrgutzug des Landkreises zum Einsatz.

Organisatorischer und taktischer Leiter der Kreisfeuerwehr sind Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr aus Edewecht sowie seine beiden Stellvertreter Heino Brüntjen aus Ohrwege und Jürgen Scheel aus Spohle.

Sankt Florian, der Heilige Florian von Lorch ist der Schutzpatron der Feuerwehrleute. Er lebte vermutlich um das 3./4. Jahrhundert n. Chr. im heutigen Oberösterreich. Die Passionsgeschichte Florians berichtet, dass er römischer Kanzleivorstand im damaligen Lauriacum war und den Märtyrertod starb, als er mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns geworfen wurde. Seine Heiligsprechung erfolgte im frühen Mittelalter, seine Gebeine befinden sich heute im polnischen Krakau. Der Tatsache, dass Florian von Lorch ertränkt wurde, ist es vermutlich geschuldet, dass er als Schutzpatron bei Überschwemmungen und Bränden angerufen wird.

Der Landkreis Ammerland liegt im Nordwesten Niedersachsens in der Oldenburgisch-Ostfriesichen Geest. Sein Name lässt sich auf den altsächsischen "Ammergau" zurückführen, der neben dem heutigen Kreisgebiet auch Teile der Stadt Oldenburg und der Landkreise Oldenburg und Wesermarsch umfasste. Er umfasst eine Fläche von ca. 728 m² und dehnt sich heute etwa 40 km in Ost-West- und etwa 30 km in Nord-Süd-Richtung aus. In der landschaftlich reizvollen waldreichen Park- und Gartenlandschaft wohnen ca. 118.000 Einwohner. Das Ammerland ist für seine alte niederdeutsche bäuerliche Kultur bekannt, für das stellvertretend das "Ammerländer Bauernhaus" in Bad Zwischenahn steht.

Politisch gliedert sich der Landkreis in die fünf Gemeinden Apen, Bad Zwischenahn, Edewecht, Rastede und Wiefelstede sowie die Stadt Westerstede, die Sitz der Kreisverwaltung ist. Das Kreisgebiet wird von zwei Autobahnen durchquert, die A 28 von Oldenburg nach Leer verläuft etwa in der Mitte des Landkreises und teilt ihn praktisch in zwei Hälften, im Osten führt die A 29 von Oldenburg nach Wilhelmshaven. Die Dichte der qualifizierten Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, gemessen in km pro qkm, ist im Landkreis Ammerland höher als im Durchschnitt des Landes Niedersachsen.

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