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Edewecht Die Freiwillige Feuerwehr Edewecht wurde im vergangenen Jahr zu 88 Einsätzen gerufen. Dazu gehörten 35 Brandeinsätze, 46 technische Hilfeleistungen, drei Verkehrsunfälle und Gefahrguteinsätze. Das sagte Edewechts Ortsbrandmeister Uwe Wittig bei der Jahreshauptversammlung der Wehr. 2 833 Arbeitsstunden kamen durch die Einsätze zusammen. Daneben gab es viele Dienste und Ausbildungsveranstaltungen, bei denen zusätzlich 6 738 Stunden geleistet wurden.

Neben dem Ortsbrandmeister trugen auch der Ortsatemschutzwart Sven Frerichs und die Kinderfeuerwehrwartin Svenja Hitz Berichte vor. Sven Frerichs teilte mit, dass insbesondere ein Gefahrguteinsatz in Wiefelstede und ein Dachstuhlbrand an der Oldenburger Straße die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr stark gefordert hätten. Erfreulich sei es, dass mit rund 30 Feuerwehrleuten der Anteil der Atemschutzgeräteträge nach wie vor hoch sei.

Samstag, 10. Februar 2018

Was tun, wenn’s plötzlich brennt?

Heute vor 155 Jahren wurde der erste Feuerlöscher patentiert. Wie passend: Am Sonntag ist europäischer Tag des Notrufes 112.

Wiefelstede Hand aufs Herz: Wann hatten Sie zum letzten Mal einen Feuerlöscher in der Hand – und haben ihn auch noch gebraucht?

Vermutlich ist das länger her, noch dazu haben die meisten Menschen Scheu, einen Feuerlöscher wirklich zu nutzen. Mehr Sicherheit im Umgang soll der „Internationale Tag des Feuerlöschers“ schaffen, der an diesem Samstag stattfindet. Grund genug für die NWZ, sich von einem Fachmann den Gebrauch erklären zu lassen.

„Der handelsübliche Feuerlöscher enthält ABC-Pulver“, erklärt Dennis Koopmann. Er ist Ortsbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede. Dieses Pulver löscht feste, flüssige und gasförmige Materialien und ähnelt ganz feinem Backpulver. Günstig in der Herstellung und Anschaffung haben diese Feuerlöscher gute Löscheigenschaften. Allerdings macht das Pulver auch eine Menge Dreck, gibt Koopmann zu bedenken.

Samstag, 3. Februar 2018

Vieles für andere getan

 Auf ein arbeitsreiches Jahr 2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Nordloh-Tange zurückgeblickt. 25 Mal seien die Feuerwehrleute, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Ralf Hasselder bei der Jahreshauptversammlung, im vergangenen Jahr ausgerückt. Die 39 aktiven Kameraden hätten 3046 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden geleistet. Erfreulich sei es, dass fünf neue Feuerwehrleute aufgenommen werden konnten.

Apens stellvertretender Bürgermeister Rolf Fittje dankte den Kameraden, dass diese sich zu jeder Tag- und Nachtzeit für andere engagieren würden.

Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen, ein Auto geriet anschließend in Brand. Beide wurden verletzt. Die Ammerlandallee wurde stundenlang gesperrt.

Westerstede Bei einem Unfall, der sich am Freitagmorgen gegen 7.16 Uhr auf der Ammerlandallee in Westerstede ereignete, brannte ein Fahrzeug völlig aus. Zum Zeitpunkt des Brandes saß glücklicherweise niemand mehr in dem Wagen. Nach Polizeiangaben wollte eine 29-jährige Fahrerin von der Ammerland-Allee nach links auf die Autobahn-Auffahrt Westerstede fahren, dabei übersah sie ein Fahrzeug, dass auf der Straße stadtauswärts fuhr. Die beiden Wagen stießen zusammen.

Zu insgesamt 41 Einsätzen wurde die Feuerwehr Ofen gerufen. 796 Stunden kamen so zusammen.

Ofen Auf das Jahr 2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Ofen bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückgeblickt.

Insgesamt wurden von Januar bis Dezember 24 Brandeinsätze abgearbeitet. So begann das Einsatzjahr direkt an Neujahr mit dem Großbrand der Firma Plömacher in Metjendorf. Arbeitsintensiv waren auch der 20. und 21. April. Es begann mit der Alarmierung zu einen Dachstuhlbrand um 16.20 Uhr in Oldenburg und endete nach einem Vollbrand einer Scheune, in der sich auch Gewerbebetriebe befanden, um 4 Uhr.

Bei den 13 Hilfeleistungen fallen immer mehr die Sturmeinsätze auf. So sorgten „Sebastian“ und „Xavier“ auch hier für viel Arbeit. Aber auch von zahlreichen Veranstaltungen berichtete Ortsbrandmeister Andreas Aßmann.

Metjendorf Ortsbrandmeister Gerrit Schulz ist in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf von seinen Kameraden für weitere sechs Jahre ins Amt gewählt worden. Es wird seine dritte Amtszeit sein. Formell muss der Gemeinderat noch zustimmen, erfahrungsgemäß folgt das Gremium jedoch der Wahl durch die jeweilige Einheit.

Schulz hatte im Feuerwehrhaus eingangs den stellvertretenden Kreisbrandmeister Heino Brüntjen, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, seinen Stellvertreter Andre Steingräber sowie Bürgermeister Jörg Pieper begrüßt. Stellvertretender Ortsbrandmeister Dirk Junkmann erinnerte noch einmal an die Erlebnisse des Vorjahres beim Weihnachtsbaum-Sammeln, dem Osterfeuer, dem Kreisjugendzeltlager, bei der Einweihung der neuen Beleuchtung des „Ole Karkpadd“ über den Oldenburger Fliegerhorst, dem Gemeindewettkampf der Wehren und natürlich bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs, das mit großem Brimborium in Metjendorf begrüßt worden war.

Edewecht Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Edewecht: Um 18:30 Uhr heulten am Dienstag die Sirenen. Mehr als 30 Einsatzkräfte fuhren zu einem Brand, der im Einfamilienhaus an der Straße „Im Vieh“ entstanden war. Fünf Personen, darunter ein Kind und ein Baby, waren eingeschlossen.

Um in die völlig verqualmten Räume gelangen zu können, wurden die Atemschutzträger eingesetzt. Durch die Haustür, einer Nebentür und sogar durch ein Obergeschossfenster verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt zu dem Haus. Dank einer umsichtigen Vorgehensweise konnten die Menschen gerettet werden.

Dienstag, 30. Januar 2018

Treibstoff fließt in die Vehne

 Edewecht Einsatz für Polizei, Feuerwehren und Vertreter der Untereren Wasserbehörde beim Landkreis Ammerland: Heizöl bzw. Diesel in noch unbekannter Menge ist am Wochenende in die Vehne gelangt.

Wie es von Seiten der Polizei heißt, hatte ein Spaziergänger am Sonntag einen Ölfilm auf der Vehne bemerkt und herausgefunden, dass der Ölfilm von einem Wasserzug im Edewechter Industriegebiet stammte. Der Spaziergänger wandte sich an die Polizei, die wiederum den Landkreis als Untere Wasserbehörde informierte.

Fest stehe, so ein Polizeisprecher, dass das Heizöl bzw. der Diesel aus einem 1000-Liter-Container stammt, der auf einem Firmengelände im Industriegebiet stand. Wie der Container dorthin kam, ob der Inhalt Heizöl oder Diesel ist, ob der Hahn versehentlich oder absichtlich offen stand und wer dafür verantwortlich ist, müsse noch ermittelt werden. Die Feuerwehren aus Edewecht und Osterscheps haben Ölsperren auf der Vehne und auf der Aue errichtet. Eine Spezialfirma hat einen verschmutzten Weg und das Firmengelände gereinigt. Die Ermittlungen laufen weiter.

Augustfehn /Vreschen-Bokel Auf ein ereignisreiches Jahr konnte Ortsbrandmeister Mario Borchers mit seinen Kameradinnen und Kameraden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bokel-Augustfehn zurückblicken. Insgesamt 6126 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden und 31 Einsätze und Hilfeleistungen leistete die Einheit in 2017.

Das aber wohl größte Thema im vergangenen Jahr: der Umzug in das neue Gerätehaus. Dieser moderne Zweckbau für rund 1,5 Millionen Euro entstand an der Hauptstraße in Vreschen-Bokel und wurde Anfang Dezember 2017 mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Für 2018 plane man einen Tag der offenen Tür, so Borchers.

Südbäke Für 50-jährige Dienste im Feuerlöschwesen ist Walter Segebade auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Südbäke geehrt worden. Er trat der Feuerwehr 1967 bei, bekam aber erst 1970 eine Uniformhose und 1972 eine Uniformjacke. „Damals war alles ein bisschen anders“, sagte der Oberfeuerwehrmann, der am 13. Februar seinen 91. Geburtstag feiert und innerhalb der Wehr lange als Ersthelfer tätig war.

Geehrt wurde auch Erwin Brumund, der auf 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen zurückblickt. Der Brandmeister war von 1995 bis 2009 Ortsbrandmeister der Einheit Südbäke. Den Jubilaren gratulierten unter anderem Bürgermeister Dieter von Essen, Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr und Gemeindebrandmeister Ingo Riediger.

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