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Rastede Es war der wohl schwerste Einsatz des Jahres 2017, zu dem die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rastede am Pfingstsonntag ausrücken mussten. In den frühen Abendstunden wurde die Einheit zu einem Wohnungsbrand an der Von-Humboldt-Straße in Rastede gerufen, bei dem eine Person vermisst wurde. Wie Ortsbrandmeister Christian Ammermann auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus berichtete, kam für die Frau damals jede Hilfe zu spät. Um die Einsatzkräfte zu betreuen, wurde umgehend ein Seelsorger zur Einsatzstelle gerufen. „In den Tagen nach dem Einsatz haben sich immer wieder Kameraden im Feuerwehrhaus getroffen, um das Erlebte zu verarbeiten“, sagte Ammermann.

Der Schaden ist nach Polizeiangaben hoch. Als die Feuerwehr eintraf, habe schon das ganze Gebäude gebrannt.

Westerstede Das Wohngebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Westerstede (Kreis Ammerland) ist abgebrannt. Das Gebäude in Spohlermehden sei nicht mehr zu retten gewesen, teilte die Polizei am frühen Freitagmorgen mit. Als die Feuerwehr eintraf, habe schon das ganze Gebäude gebrannt.

Die Bewohner hatten sich in Sicherheit gebracht, bevor das gesamte Haus am Donnerstagabend brannte. Ein Stall sowie ein Nebengebäude konnten gerettet werden, hieß es weiter. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar.

Samstag, 10. Februar 2018

Carport brennt völlig aus

Vreschen-Bokel Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehren Bokel-Augustfehn, Apen und Nordloh-Tange: Am Freitag gegen 2.30 Uhr wurden die Feuerwehrleute zu einem Carportbrand an die Hauptstraße in Vreschen-Bokel gerufen. Obwohl die ersten Einsatzkräfte schnell vor Ort waren, konnten sie nicht verhindern, dass das Carport und ein darunter abgestellter Pkw in Flammen aufgingen. Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Aufgrund der eisigen Außentemperaturen musste im Anschluss an die Löscharbeiten die Hauptstraße von der Straßenmeisterei Westerstede abgestreut werden. Wie hoch der entstandene Schaden ist und warum das Feuer ausbrach, ist noch nicht bekannt.

Edewecht Die Freiwillige Feuerwehr Edewecht wurde im vergangenen Jahr zu 88 Einsätzen gerufen. Dazu gehörten 35 Brandeinsätze, 46 technische Hilfeleistungen, drei Verkehrsunfälle und Gefahrguteinsätze. Das sagte Edewechts Ortsbrandmeister Uwe Wittig bei der Jahreshauptversammlung der Wehr. 2 833 Arbeitsstunden kamen durch die Einsätze zusammen. Daneben gab es viele Dienste und Ausbildungsveranstaltungen, bei denen zusätzlich 6 738 Stunden geleistet wurden.

Neben dem Ortsbrandmeister trugen auch der Ortsatemschutzwart Sven Frerichs und die Kinderfeuerwehrwartin Svenja Hitz Berichte vor. Sven Frerichs teilte mit, dass insbesondere ein Gefahrguteinsatz in Wiefelstede und ein Dachstuhlbrand an der Oldenburger Straße die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr stark gefordert hätten. Erfreulich sei es, dass mit rund 30 Feuerwehrleuten der Anteil der Atemschutzgeräteträge nach wie vor hoch sei.

Samstag, 10. Februar 2018

Was tun, wenn’s plötzlich brennt?

Heute vor 155 Jahren wurde der erste Feuerlöscher patentiert. Wie passend: Am Sonntag ist europäischer Tag des Notrufes 112.

Wiefelstede Hand aufs Herz: Wann hatten Sie zum letzten Mal einen Feuerlöscher in der Hand – und haben ihn auch noch gebraucht?

Vermutlich ist das länger her, noch dazu haben die meisten Menschen Scheu, einen Feuerlöscher wirklich zu nutzen. Mehr Sicherheit im Umgang soll der „Internationale Tag des Feuerlöschers“ schaffen, der an diesem Samstag stattfindet. Grund genug für die NWZ, sich von einem Fachmann den Gebrauch erklären zu lassen.

„Der handelsübliche Feuerlöscher enthält ABC-Pulver“, erklärt Dennis Koopmann. Er ist Ortsbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede. Dieses Pulver löscht feste, flüssige und gasförmige Materialien und ähnelt ganz feinem Backpulver. Günstig in der Herstellung und Anschaffung haben diese Feuerlöscher gute Löscheigenschaften. Allerdings macht das Pulver auch eine Menge Dreck, gibt Koopmann zu bedenken.

Samstag, 3. Februar 2018

Vieles für andere getan

 Auf ein arbeitsreiches Jahr 2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Nordloh-Tange zurückgeblickt. 25 Mal seien die Feuerwehrleute, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Ralf Hasselder bei der Jahreshauptversammlung, im vergangenen Jahr ausgerückt. Die 39 aktiven Kameraden hätten 3046 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden geleistet. Erfreulich sei es, dass fünf neue Feuerwehrleute aufgenommen werden konnten.

Apens stellvertretender Bürgermeister Rolf Fittje dankte den Kameraden, dass diese sich zu jeder Tag- und Nachtzeit für andere engagieren würden.

Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen, ein Auto geriet anschließend in Brand. Beide wurden verletzt. Die Ammerlandallee wurde stundenlang gesperrt.

Westerstede Bei einem Unfall, der sich am Freitagmorgen gegen 7.16 Uhr auf der Ammerlandallee in Westerstede ereignete, brannte ein Fahrzeug völlig aus. Zum Zeitpunkt des Brandes saß glücklicherweise niemand mehr in dem Wagen. Nach Polizeiangaben wollte eine 29-jährige Fahrerin von der Ammerland-Allee nach links auf die Autobahn-Auffahrt Westerstede fahren, dabei übersah sie ein Fahrzeug, dass auf der Straße stadtauswärts fuhr. Die beiden Wagen stießen zusammen.

Zu insgesamt 41 Einsätzen wurde die Feuerwehr Ofen gerufen. 796 Stunden kamen so zusammen.

Ofen Auf das Jahr 2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Ofen bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückgeblickt.

Insgesamt wurden von Januar bis Dezember 24 Brandeinsätze abgearbeitet. So begann das Einsatzjahr direkt an Neujahr mit dem Großbrand der Firma Plömacher in Metjendorf. Arbeitsintensiv waren auch der 20. und 21. April. Es begann mit der Alarmierung zu einen Dachstuhlbrand um 16.20 Uhr in Oldenburg und endete nach einem Vollbrand einer Scheune, in der sich auch Gewerbebetriebe befanden, um 4 Uhr.

Bei den 13 Hilfeleistungen fallen immer mehr die Sturmeinsätze auf. So sorgten „Sebastian“ und „Xavier“ auch hier für viel Arbeit. Aber auch von zahlreichen Veranstaltungen berichtete Ortsbrandmeister Andreas Aßmann.

Metjendorf Ortsbrandmeister Gerrit Schulz ist in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf von seinen Kameraden für weitere sechs Jahre ins Amt gewählt worden. Es wird seine dritte Amtszeit sein. Formell muss der Gemeinderat noch zustimmen, erfahrungsgemäß folgt das Gremium jedoch der Wahl durch die jeweilige Einheit.

Schulz hatte im Feuerwehrhaus eingangs den stellvertretenden Kreisbrandmeister Heino Brüntjen, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, seinen Stellvertreter Andre Steingräber sowie Bürgermeister Jörg Pieper begrüßt. Stellvertretender Ortsbrandmeister Dirk Junkmann erinnerte noch einmal an die Erlebnisse des Vorjahres beim Weihnachtsbaum-Sammeln, dem Osterfeuer, dem Kreisjugendzeltlager, bei der Einweihung der neuen Beleuchtung des „Ole Karkpadd“ über den Oldenburger Fliegerhorst, dem Gemeindewettkampf der Wehren und natürlich bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs, das mit großem Brimborium in Metjendorf begrüßt worden war.

Edewecht Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Edewecht: Um 18:30 Uhr heulten am Dienstag die Sirenen. Mehr als 30 Einsatzkräfte fuhren zu einem Brand, der im Einfamilienhaus an der Straße „Im Vieh“ entstanden war. Fünf Personen, darunter ein Kind und ein Baby, waren eingeschlossen.

Um in die völlig verqualmten Räume gelangen zu können, wurden die Atemschutzträger eingesetzt. Durch die Haustür, einer Nebentür und sogar durch ein Obergeschossfenster verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt zu dem Haus. Dank einer umsichtigen Vorgehensweise konnten die Menschen gerettet werden.

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