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Dienstag, 30. Januar 2018

Treibstoff fließt in die Vehne

 Edewecht Einsatz für Polizei, Feuerwehren und Vertreter der Untereren Wasserbehörde beim Landkreis Ammerland: Heizöl bzw. Diesel in noch unbekannter Menge ist am Wochenende in die Vehne gelangt.

Wie es von Seiten der Polizei heißt, hatte ein Spaziergänger am Sonntag einen Ölfilm auf der Vehne bemerkt und herausgefunden, dass der Ölfilm von einem Wasserzug im Edewechter Industriegebiet stammte. Der Spaziergänger wandte sich an die Polizei, die wiederum den Landkreis als Untere Wasserbehörde informierte.

Fest stehe, so ein Polizeisprecher, dass das Heizöl bzw. der Diesel aus einem 1000-Liter-Container stammt, der auf einem Firmengelände im Industriegebiet stand. Wie der Container dorthin kam, ob der Inhalt Heizöl oder Diesel ist, ob der Hahn versehentlich oder absichtlich offen stand und wer dafür verantwortlich ist, müsse noch ermittelt werden. Die Feuerwehren aus Edewecht und Osterscheps haben Ölsperren auf der Vehne und auf der Aue errichtet. Eine Spezialfirma hat einen verschmutzten Weg und das Firmengelände gereinigt. Die Ermittlungen laufen weiter.

Augustfehn /Vreschen-Bokel Auf ein ereignisreiches Jahr konnte Ortsbrandmeister Mario Borchers mit seinen Kameradinnen und Kameraden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bokel-Augustfehn zurückblicken. Insgesamt 6126 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden und 31 Einsätze und Hilfeleistungen leistete die Einheit in 2017.

Das aber wohl größte Thema im vergangenen Jahr: der Umzug in das neue Gerätehaus. Dieser moderne Zweckbau für rund 1,5 Millionen Euro entstand an der Hauptstraße in Vreschen-Bokel und wurde Anfang Dezember 2017 mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Für 2018 plane man einen Tag der offenen Tür, so Borchers.

Südbäke Für 50-jährige Dienste im Feuerlöschwesen ist Walter Segebade auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Südbäke geehrt worden. Er trat der Feuerwehr 1967 bei, bekam aber erst 1970 eine Uniformhose und 1972 eine Uniformjacke. „Damals war alles ein bisschen anders“, sagte der Oberfeuerwehrmann, der am 13. Februar seinen 91. Geburtstag feiert und innerhalb der Wehr lange als Ersthelfer tätig war.

Geehrt wurde auch Erwin Brumund, der auf 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen zurückblickt. Der Brandmeister war von 1995 bis 2009 Ortsbrandmeister der Einheit Südbäke. Den Jubilaren gratulierten unter anderem Bürgermeister Dieter von Essen, Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr und Gemeindebrandmeister Ingo Riediger.

Freitag, 26. Januar 2018

Feuerwehr löscht Schornstein

Petersfehn Zu einem Schornsteinbrand in Petersfehn rückten die Feuerwehren aus Petersfehn und Ofen am Mittwoch gegen 17.20 Uhr aus. Aus dem Schornstein eines Hauses an der Straße Am Eichenweg seien Funken geflogen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Nachbar hätte den Funkenflug bemerkt und die Hausbewohner informiert. Die Feuerwehren hätten daraufhin glühende Reststoffe entfernt. Bei dem Vorfall habe es keine Verletzen gegeben.

Westerloy Zur Jahreshauptversammlung hatte die Freiwillige Feuerwehr Westerloy eingeladen. Ortsbrandmeister Jörn Bohlje stellte den Jahresbericht 2017 vor und konnte auf das vergangene Jahr zufrieden zurückblicken. Nicht zuletzt, da neun neue Feuerwehrkameraden für die Wehr gewonnen werden konnten. Und Bürgermeister Klaus Groß bemerkte zur Entwicklung der Wehr: „Technik nützt nichts, wenn keine Personen da sind, die sie bedienen.“

Donnerstag, 25. Januar 2018

Wir sind die Jugendfeuerwehr

Weil Familienmitglieder oder Freunde sie begeisterten, kamen die 10- bis 16-Jährigen zur Feuerwehr. Wer einmal dabei ist, möchte immer dabei bleiben.

Husbäke „Leben retten.“ „Etwas Sinnvolles tun.“ „Die Technik verstehen.“ „Spaß an der Gemeinschaft.“ Wenn man Mädchen und Jungen fragt, warum sie der Jugendfeuerwehr Husbäke angehören, erhält man solche Antworten. Mit großer Begeisterung haben sich die 20 Kinder und Jugendlichen der anspruchsvollen Freizeitbeschäftigung verschrieben. Einige der Zehn- bis Sechzehnjährigen sind dabei, weil bereits andere Familienmitglieder bei der Feuerwehr sind, andere wurden von Freunden animiert. Aber einig sind sich alle in einem Punkt: „Wer erst einmal dabei ist, möchte immer dabei bleiben.“

Aschhausen Bilanz zogen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Aschhausen jetzt während ihrer Jahreshauptversammlung. Sie wurden die Kameradinnen und Kameraden im Jahr 2017 zu 48 Einsätzen alarmiert. Gleich an Neujahr mussten sie den Brand eines Flachdaches in Kayhausen zu löschen, der durch eine Silvesterrakete ausgelöst worden war.

Über das Jahr rückte die Aschhauser Wehr zu neun Brandbekämpfungen und 29 Hilfeleistungen aus. Hinzu kamen elf Alarmierungen, die sich als Fehlalarm herausstellten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gesamtzahl der Einsätze von 42 auf 48. Auffällig dabei: der Anstieg der Sturmeinsätze.

Godensholt Seit 85 Jahren besteht die Freiwillige Feuerwehr in Godensholt: Jetzt erhalten die Feuerwehrmänner erstmals weibliche Unterstützung. Drei junge Frauen wurden, wie der Godesnholter Ortsbrandmeister Sönke Bölts während der Jahreshauptversammlung sagte, vergangenes Jahr in die Feuerwehr aufgenommen. 2445 Stunden haben die Kameraden 2017 für die Allgemeinheit geleistet, 26 Einsätze standen an. Das waren doppelt wo viele wie 2016. Der Grund dafür waren viele Einsätze bei den Stürmen.

Dienstag, 23. Januar 2018

Ein Jahr voller Großeinsätze

Mehrfach bekamen es die Einsatzkräfte mit Gefahrgütern zu tun. Auch Stürme sorgten für reichlich Arbeit.

Bad Zwischenahn Für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn war das Einsatzjahr 2017 von Anfang an mit einigen großen Einsätzen und Ereignissen gespickt: Gleich im Januar mussten die Zwischenahner ihre Kameraden im Landkreis Oldenburg bei einem Gefahrgutunfall in Altmoorhausen unterstützen.

Dienstag, 23. Januar 2018

Wo alte Feuerwehrautos landen

In Polen ist noch heute ein altes Einsatzfahrzeug aus Rastede unterwegs, inklusive Beschriftung und Wappen. Aktuell wird der ehemalige Rüstwagen der Einheit Rastede versteigert.

Rastede Wer schon immer mal ein eigenes Feuerwehrauto besitzen wollte, hat jetzt die Gelegenheit. Die Gemeinde Rastede versteigert nämlich seit Mittwoch im Internet den ausgedienten Rüstwagen der Einheit Rastede. Allerdings: Nutzen dürfen das Fahrzeug im momentanen Zustand nur Aufgabenträger im Brand- und Katastrophenschutz.

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