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Erneut ist das Ammerland von einem Starkregenereignis getroffen worden. In Rastede waren die Auswirkungen schlimmer als zuvor in Bad Zwischenahn. Einige Keller liefen voll bis unter die Decke.

RASTEDE Ab 17.45 Uhr am Samstagabend waren die Feuerwehren in Rastede im Dauereinsatz. Wie einige Tage zuvor in Bad Zwischenahn reichte ein kurzer aber mehr als heftiger Starkregen aus, um sämtliche Entwässerungssysteme völlig zu überlasten. Wie Sabine Meyer, Sprecherin der Freiwilligen Feuerwehr Rastede am Sonntagvormittag erklärte, habe es ungefähr 30 Minuten lang extrem geregnet.

Starkregen von unbekanntem Ausmaß ist am Donnerstagabend über Bad Zwischenahn niedergegangen. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

BAD ZWISCHENAHN /ROSTRUP Plötzlicher Starkregen hat am Donnerstagabend in Bad Zwischenahn die Kanalisation überlastet und für einen Dauereinsatz der freiwilligen Feuerwehr gesorgt. Wie der Bad Zwischenahner Ortsbrandmeister Martin Schreiber mitteilte, wurden die Einsatzkräfte ab circa 18.10 Uhr zu mehr als 20 verschiedenen Einsatzstellen gerufen. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr aus Ohrwege wurden die Einsätze Stück für Stück abgearbeitet.

Nach mehreren Bränden in Bad Zwischenahn hat die Polizei einen Verdächtigen vorläufig festgenommen. Nach dem Verhör kam er auf freien Fuß. Jetzt werden Zeugen gesucht.

BAD ZWISCHENAHN Gleich mit drei Brandorten innerhalb kurzer Zeit mussten sich Polizei und Feuerwehr auch in Bad Zwischenahn in der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag beschäftigen, das teilte die Polizei in Westerstede am Mittwoch mit.

Einer aufmerksamen Anwohnerin ist es zu verdanken, dass ein Remisenbrand nicht aufs Haus übergesprungen ist. Die Feuerwehr Halsbek rückte zum Einsatz aus.

EGGELOGE Durch das schnelle Handeln einer aufmerksamen Nachbarin konnte an der Karkhorner Straße in Eggeloge offenbar Schlimmeres verhindert werden: Am Donnerstag, 21. Mai, beobachtete gegen 20.15 Uhr die Anwohnerin auf dem benachbarten Hof eine Rauchsäule und alarmierte sofort die dortigen Bewohner. Diese hatten noch gar nicht bemerkt, dass es unter ihrer hölzernen Remise brannte. Ein Bewohner konnte seinen unter der Remise abgestellten Wagen herausfahren. Anschließend löschte die inzwischen alarmierte Freiwillige Feuerwehr Halsbek das Feuer und verhinderte somit ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus. Das Feuer war zuvor im Bereich einer im Ladezustand befindlichen Elektroschubkarre ausgebrochen. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch den Brand wurden Teile der Remise in Mitleidenschaft gezogen, die E-Schubkarre völlig zerstört und die Rückleuchten des Autos angeschmolzen.

Freitag, 21. Mai 2021 10:48

Über online Lust statt Frust schaffen

Wie gelingt es, junge Feuerwehrleute bei der Stange zu halten? Die Betreuer der Jugendfeuerwehr Hollriede haben eine Lösung gefunden.

HOLLRIEDE /HOLLWEGE /HALSBEK Die Schulen sind teils geschlossen, Sportvereine dürfen sich nicht treffen, Feuerwehrübungsdienste finden gar nicht erst statt. Das sind nur einige wenige Einschränkungen in Zeiten der Pandemie. Aber was kann getan werden, damit junge Menschen ihre Freude an den Jugendfeuerwehren nicht verlieren? Wie gelingt es, den Kontakt unter ihnen aufrecht zu erhalten und sie zu motivieren, auch weiter dabei zu bleiben?

Montag, 17. Mai 2021 21:08

Autofahrerin fährt gegen Hauswand

Eine Autofahrerin aus Wiefelstede fährt in Rastede gegen eine Hauswand. Die Ursache ist bisher unklar, so die Polizei.

RASTEDE Wiefelsteder Autofahrerin fährt gegen Hauswand: Am Samstag gegen 16 Uhr krachte es in Rasetede heftig. Eine 28-jährige Autofahrerin aus Wiefelstede fuhr mit ihrem Pkw die Wiefelsteder Straße in Richtung Hahn-Lehmden, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn abkam und gegen eine Hauswand landete, so die Polizei. Durch den Aufprall verletzte sich die Fahrerin leicht. An dem Wohnhaus entstand ein Gebäudeschaden. Die genaue Schadenshöhe sei derzeit noch nicht bekannt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Hahn-Lehmden musste das verschobene Mauerwerk abstützen. Das Auto wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit.

Aus einem Waldstück beim Küstenkanal sahen Anwohner deutlichen Feuerschein und benachrichtigten die Feuerwehr. Diese konnte schnell feststellen, wo es brannte und löschte das Feuer.

FRIEDRICHSFEHN Am Mittwoch gegen 22.27 Uhr ist die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn zu einem Brand gerufen worden. Aufmerksame Anwohner eines Hauses in der Straße „Am See“ konnten von ihrem Garten aus deutlichen Feuerschein und Rauch in einem Waldstück in Richtung Küstenkanal sehen.

Freitag, 14. Mai 2021 21:03

Feuerwehren fahren 992 Einsätze

Zum letzten Mal in seiner Dienstzeit zog Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr Jahresbilanz über die Arbeit der Feuerwehren im Ammerland. 992 Einsätze konnten die Mitglieder meistern.

AMMERLAND Große Beteiligung bei der ersten Online-Video-Kreisverbandstagung der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Ammerland: Neben Landrat Jörg Bensberg konnte Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr viele Führungskräfte der 38 Ortsfeuerwehren begrüßen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Dabei wurde deutlich, wie sehr sich die Pandemie auf die Arbeit der Feuerwehren ausgewirkt hat: keine Ausbildung, keine Dienste, wenn auch einiges in Online-Konferenzen abgearbeitet werden konnte. Besonders betroffen waren auch die Kinder- und Jugendfeuerwehren, die im Jahr 2020 so gut wie keinen Dienst machen konnten. Einzig die Einsätze wurden von den Wehren abgearbeitet – und von denen gab es mit 992 einige.

Ungewöhnlicher Einsatz in Westerstede: Ein Reh saß in einem Metalltor fest und wurde gerettet.

WESTERSTEDE Einen ungewöhnlichen Einsatz leisteten am Mittwochmorgen Polizei und Feuerwehr: Sie befreiten ein eingeklemmtes Reh. Kurz vor 6 Uhr war die Polizei an die Westersteder Kuhlenstraße gerufen worden. Eine Ricke war – offenbar bei dem Versuch ein Metalltor zu durchspringen, stecken geblieben. Mit der Hüfte saß das Tier zwischen zwei Streben und konnte sich selbst nicht mehr befreien.

Dienstag, 11. Mai 2021 20:59

171 Einsätze im Corona-Jahr

Ein Einsatzjahr unter Pandemiebedingungen: Für die Freiwillige Feuerwehr Westerstede keine leichte Herausforderung. 171 Einsätze musste die Ortswehr Westerstede in dem Jahr meistern.

WESTERSTEDE Das Corona-Jahr – für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren von Westerstede bedeutete es viele Einsätze unter erschwerten Bedingungen. Schließlich mussten die Mitstreiter nicht nur ihre Aufgabe erfüllen, sondern gleichzeitig auf alle Pandemieauflagen achten. Unterm Strich gab es für die neun Ortswehren 378 Einsätze, 171 davon übernahm die Ortswehr Westerstede. Das teilten die Verantwortlichen während der Jahreshauptversammlung mit, die – natürlich ebenfalls unter Pandemiebedingungen - im Forum der Robert-Dannemann-Schule ausgerichtet wurde. Doch Westerstedes Ortsbrandmeister Ralf Hobbensiefken verwies nicht nur auf die Einsätze, sondern auch auf den Umstand, dass keine Übungsdienste ausgerichtet werden konnten. Darüber hinaus sei die Kameradschaft viel zu kurz gekommen.

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