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Samstag, 31. Juli 2021 20:29

Übungsanteile sollen wieder größer werden

Waren bei der Jahreshauptversammlung dabei: Petra Lausch, Hinrich Bischoff, Dörte Henkensiefken, Dr. Hans Fittje, Hinrich Bischoff (sen.), Jonas Henkensiefken, Andre Hoffbuhr und Ralf Jürgens-Tatje. Waren bei der Jahreshauptversammlung dabei: Petra Lausch, Hinrich Bischoff, Dörte Henkensiefken, Dr. Hans Fittje, Hinrich Bischoff (sen.), Jonas Henkensiefken, Andre Hoffbuhr und Ralf Jürgens-Tatje. Erhard Drobinski

Nach fast anderthalb Jahren fand nun die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterscheps statt. Neben Berichten aus den vergangenen Monaten gab es auch viele Ehrungen.

Osterscheps Im Februar 2020 fand die letzte Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterscheps statt. Jetzt ließen es die äußeren Rahmenbedingungen zu, sich wieder in größerem Kreis zu treffen. Das wurde dazu genutzt, über den Verlauf der vergangenen 17 Monate zu sprechen und auch Ehrungen durchzuführen.

 

Hilfe für Menschen

Seit dem Frühjahr des letzten Jahres wurden die Feuerwehrkameraden zu insgesamt 34 Einsätzen gerufen. Das war der Einstieg zu einer allgemeinen Betrachtung des Ortsbrandmeisters (OBM) Ralf Jürgens-Tatje zur Situation des Engagements bei der Freiwilligen Feuerwehr. „Warum mache ich das?“, stellte er die eher rhetorische Frage, um die Notwendigkeit einer funktionierenden Feuerwehr aufzuzeigen. „Wir nehmen mit unserer Hilfe den Menschen die Angst, dazu wird der Sinn der Arbeit direkt erlebt“, führte er aus. „Für uns ist die Feuerwehr wie eine zweite Familie. Wir müssen uns blind aufeinander verlassen können. Keiner verlangt, im Alltag immer einer Meinung zu sein, im Einsatz funktionieren wir aber nur gemeinsam.“

Eigenschutz wichtig

Was OBM Ralf Jürgens-Tatje vermisste, waren in den letzten Monaten die Möglichkeiten, sich in Übungen weiterzubilden. „Wegen der Pandemie mussten die Übungen auf ein Minimum beschränkt bleiben“, betonte Bürgermeisterin Petra Lausch. „Der Eigenschutz ist das Wichtigste. Achtet auf euch.“ Sie, wie auch der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses der Gemeinde Edewecht, Dr. Hans Fittje, hoffen darauf, dass demnächst die Übungsanteile wieder größer werden. Insgesamt sei die Feuerwehr gut ausgerüstet und es wurde in den letzten Jahren von Einsatzfahrzeugen bis zur Persönlichen Schutzausrüstung viel Neues angeschafft. Freuen darf sich die Osterschepser Feuerwehr auf ein neues Gerätehaus, das, so Fittje, bis 2024 bezugsfertig sein soll.

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Das jetzige Feuerwehrgerätehaus bot am Wochenende noch einmal die Kulisse für die anstehenden Ehrungen. Für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde Hinrich Bischoff (sen.) mit einer Urkunde und einer Anstecknadel in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet, wobei sein Sohn Hinrich Bischoff als Gemeindebrandmeister neben Kreisbrandmeister Andre Hoffbuhr und Bürgermeisterin Lausch die Ehrung vornahm. Eine Anstecknadel in Silber erhielt Dörte Henkensiefken für ihre 25-jährige Mitgliedschaft. Ebenfalls so lange ist Peter Müller dabei, der an der Versammlung nicht teilnahm, weil er als Helfer bei den Opfern der Unwetterkatastrophe tätig war. Für seine 70-jährige Mitgliedschaft hätte Gerhard Meirose geehrt werden sollen, was gesundheitliche Gründe verhinderten. Ihm werden die Unterlagen demnächst persönlich überreicht. Nach der Beförderung von Jonas Henkensiefken zum Feuerwehrmann klang mit einem gemütlichen Beisammensein die Versammlung aus.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Samstag, 31. Juli 2021
  • Autor: Erhard Drobinski
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