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Freitag, 30. Juli 2021 20:31

Feuerwehr hat nun endlich Platz

Endlich mehr Platz: Hollweges Ortsbrandmeister Jürgen Specht vor der neuen Fahrzeughalle im Feuerwehrgerätehaus. Endlich mehr Platz: Hollweges Ortsbrandmeister Jürgen Specht vor der neuen Fahrzeughalle im Feuerwehrgerätehaus. Jan-Michael Heimann

2014 hat das Gerätehaus der Feuerwehr Hollwege das erste Mal im Rat auf der Agenda gestanden. Nun, knapp 7 Jahre später, wird es eingeweiht. Es hat für die Feuerwehrleute viel zu bieten.

Hollwege Endlich geht es offiziell los: Das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Hollwege wird heute Abend eingeweiht. Fertig ist es schon seit März 2020, doch so richtig Leben ist in den modernen Neubau noch nicht eingekehrt. „Das wird nun kommen“, sagt Hollweges Ortsbrandmeister Jürgen Specht während einer Besichtigung in dieser Woche.

Mehr Platz für Fahrzeuge, Geräte und die Einsatzkräfte selbst. Das war ein großer Traum der Feuerwehrleute aus Hollwege. Auf die Erfüllung mussten sie lange warten. Anfang 2014 wurde der Antrag auf Neubau gestellt, weiß Jörn Krieger von der Stadt Westerstede. Ende 2015 gab es den Beschluss, ehe es 2016 mit der Planung losging. Der endgültige Ratsbeschluss wurde im September 2017 gefasst. Im Oktober 2018 war Baubeginn. Im März 2019 feierte die Feuerwehr Richtfest. Der damalige Westersteder Bürgermeister Klaus Groß, inzwischen Ehrenbürgermeister, bezeichnete das neue Domizil für die Feuerwehr seinerzeit als eine „Investition für die nächsten 50 Jahre“. Rund 1,3 Millionen Euro kostete das neue Gerätehaus.

36 aktive Mitglieder

Die 36 aktiven Feuerwehrleute in der Ortschaft Hollwege, darunter sechs Frauen, können sich über einige neue Möglichkeiten freuen. So gibt es nun beispielsweise einen sogenannten Alarmgang – das ist mehr oder weniger die Umkleidekabine. Bisher war dieser Bereich nicht von der Fahrzeughalle abgetrennt. „Man musste sich neben dem Auspuff vom Fahrzeug umziehen“, beschreibt Specht. Nun gibt es also einen abgetrennten Alarmgang, mit ausreichend Platz und Schließfächern. Dazu gibt es Duschen und Desinfektionsbereiche – angemessene Begebenheiten für Retter, die in jeglichen Gefahrensituationen für andere Menschen da sind. In die Fahrzeughalle passen nun beide Fahrzeuge. Ein Löschfahrzeug (LF10) und ein Gerätewagen-Logistik. Die Freiwillige Feuerwehr ist für den Logistikbereich in der Stadt zuständig.

Deshalb ist auf dem Gerätewagen auch ein 40 Quadratmeter großes Zelt gelagert, welches bei länger andauernden Einsätzen aufgebaut werden kann. „Das muss irgendwo trocknen, wenn es geregnet hat“, erklärt Specht. Im neuen Gerätehaus wurde deshalb neben den Fahrzeugstellplätzen eine Fläche eingeplant, in der das Zelt in der Halle aufgebaut trocknen kann. Ansonsten können auf der freien Fläche Übungen stattfinden.

Viel Eigenleistung

Dafür ist allerdings auch im Obergeschoss reichlich Platz. Ein Übungsraum mit einem großem Bildschirm und einer Küche. Dafür musste zuletzt in die alte Dorfschule ausgewichen werden, so Specht. Zusätzlich gibt es ein neues Büro. Das wurde allerdings nicht alles fertig aufgebaut – die Feuerwehrleute packten fleißig mit an. Schränke, Tresen und viele andere Dinge sind in Eigenregie entstanden. Auch die Pflasterarbeiten im Außenbereich haben die Feuerwehrleute selbst übernommen.

Nun ist die Freude groß. Die Pandemie hat die Wartezeit zwar noch einmal verlängert, heute Abend darf aber endlich gefeiert werden.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Freitag, 30. Juli 2021
  • Autor: Jan-Michael Heimann
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