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Edewecht Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Edewecht: Um 18:30 Uhr heulten am Dienstag die Sirenen. Mehr als 30 Einsatzkräfte fuhren zu einem Brand, der im Einfamilienhaus an der Straße „Im Vieh“ entstanden war. Fünf Personen, darunter ein Kind und ein Baby, waren eingeschlossen.

Um in die völlig verqualmten Räume gelangen zu können, wurden die Atemschutzträger eingesetzt. Durch die Haustür, einer Nebentür und sogar durch ein Obergeschossfenster verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt zu dem Haus. Dank einer umsichtigen Vorgehensweise konnten die Menschen gerettet werden.

Metjendorf Ortsbrandmeister Gerrit Schulz ist in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf von seinen Kameraden für weitere sechs Jahre ins Amt gewählt worden. Es wird seine dritte Amtszeit sein. Formell muss der Gemeinderat noch zustimmen, erfahrungsgemäß folgt das Gremium jedoch der Wahl durch die jeweilige Einheit.

Schulz hatte im Feuerwehrhaus eingangs den stellvertretenden Kreisbrandmeister Heino Brüntjen, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns, seinen Stellvertreter Andre Steingräber sowie Bürgermeister Jörg Pieper begrüßt. Stellvertretender Ortsbrandmeister Dirk Junkmann erinnerte noch einmal an die Erlebnisse des Vorjahres beim Weihnachtsbaum-Sammeln, dem Osterfeuer, dem Kreisjugendzeltlager, bei der Einweihung der neuen Beleuchtung des „Ole Karkpadd“ über den Oldenburger Fliegerhorst, dem Gemeindewettkampf der Wehren und natürlich bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs, das mit großem Brimborium in Metjendorf begrüßt worden war.

Südbäke Für 50-jährige Dienste im Feuerlöschwesen ist Walter Segebade auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Südbäke geehrt worden. Er trat der Feuerwehr 1967 bei, bekam aber erst 1970 eine Uniformhose und 1972 eine Uniformjacke. „Damals war alles ein bisschen anders“, sagte der Oberfeuerwehrmann, der am 13. Februar seinen 91. Geburtstag feiert und innerhalb der Wehr lange als Ersthelfer tätig war.

Geehrt wurde auch Erwin Brumund, der auf 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen zurückblickt. Der Brandmeister war von 1995 bis 2009 Ortsbrandmeister der Einheit Südbäke. Den Jubilaren gratulierten unter anderem Bürgermeister Dieter von Essen, Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr und Gemeindebrandmeister Ingo Riediger.

Augustfehn /Vreschen-Bokel Auf ein ereignisreiches Jahr konnte Ortsbrandmeister Mario Borchers mit seinen Kameradinnen und Kameraden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bokel-Augustfehn zurückblicken. Insgesamt 6126 Einsatz-, Dienst- und Übungsstunden und 31 Einsätze und Hilfeleistungen leistete die Einheit in 2017.

Das aber wohl größte Thema im vergangenen Jahr: der Umzug in das neue Gerätehaus. Dieser moderne Zweckbau für rund 1,5 Millionen Euro entstand an der Hauptstraße in Vreschen-Bokel und wurde Anfang Dezember 2017 mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Für 2018 plane man einen Tag der offenen Tür, so Borchers.

Dienstag, 30. Januar 2018

Treibstoff fließt in die Vehne

 Edewecht Einsatz für Polizei, Feuerwehren und Vertreter der Untereren Wasserbehörde beim Landkreis Ammerland: Heizöl bzw. Diesel in noch unbekannter Menge ist am Wochenende in die Vehne gelangt.

Wie es von Seiten der Polizei heißt, hatte ein Spaziergänger am Sonntag einen Ölfilm auf der Vehne bemerkt und herausgefunden, dass der Ölfilm von einem Wasserzug im Edewechter Industriegebiet stammte. Der Spaziergänger wandte sich an die Polizei, die wiederum den Landkreis als Untere Wasserbehörde informierte.

Fest stehe, so ein Polizeisprecher, dass das Heizöl bzw. der Diesel aus einem 1000-Liter-Container stammt, der auf einem Firmengelände im Industriegebiet stand. Wie der Container dorthin kam, ob der Inhalt Heizöl oder Diesel ist, ob der Hahn versehentlich oder absichtlich offen stand und wer dafür verantwortlich ist, müsse noch ermittelt werden. Die Feuerwehren aus Edewecht und Osterscheps haben Ölsperren auf der Vehne und auf der Aue errichtet. Eine Spezialfirma hat einen verschmutzten Weg und das Firmengelände gereinigt. Die Ermittlungen laufen weiter.

Westerloy Zur Jahreshauptversammlung hatte die Freiwillige Feuerwehr Westerloy eingeladen. Ortsbrandmeister Jörn Bohlje stellte den Jahresbericht 2017 vor und konnte auf das vergangene Jahr zufrieden zurückblicken. Nicht zuletzt, da neun neue Feuerwehrkameraden für die Wehr gewonnen werden konnten. Und Bürgermeister Klaus Groß bemerkte zur Entwicklung der Wehr: „Technik nützt nichts, wenn keine Personen da sind, die sie bedienen.“

Freitag, 26. Januar 2018

Feuerwehr löscht Schornstein

Petersfehn Zu einem Schornsteinbrand in Petersfehn rückten die Feuerwehren aus Petersfehn und Ofen am Mittwoch gegen 17.20 Uhr aus. Aus dem Schornstein eines Hauses an der Straße Am Eichenweg seien Funken geflogen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Nachbar hätte den Funkenflug bemerkt und die Hausbewohner informiert. Die Feuerwehren hätten daraufhin glühende Reststoffe entfernt. Bei dem Vorfall habe es keine Verletzen gegeben.

Aschhausen Bilanz zogen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Aschhausen jetzt während ihrer Jahreshauptversammlung. Sie wurden die Kameradinnen und Kameraden im Jahr 2017 zu 48 Einsätzen alarmiert. Gleich an Neujahr mussten sie den Brand eines Flachdaches in Kayhausen zu löschen, der durch eine Silvesterrakete ausgelöst worden war.

Über das Jahr rückte die Aschhauser Wehr zu neun Brandbekämpfungen und 29 Hilfeleistungen aus. Hinzu kamen elf Alarmierungen, die sich als Fehlalarm herausstellten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Gesamtzahl der Einsätze von 42 auf 48. Auffällig dabei: der Anstieg der Sturmeinsätze.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Wir sind die Jugendfeuerwehr

Weil Familienmitglieder oder Freunde sie begeisterten, kamen die 10- bis 16-Jährigen zur Feuerwehr. Wer einmal dabei ist, möchte immer dabei bleiben.

Husbäke „Leben retten.“ „Etwas Sinnvolles tun.“ „Die Technik verstehen.“ „Spaß an der Gemeinschaft.“ Wenn man Mädchen und Jungen fragt, warum sie der Jugendfeuerwehr Husbäke angehören, erhält man solche Antworten. Mit großer Begeisterung haben sich die 20 Kinder und Jugendlichen der anspruchsvollen Freizeitbeschäftigung verschrieben. Einige der Zehn- bis Sechzehnjährigen sind dabei, weil bereits andere Familienmitglieder bei der Feuerwehr sind, andere wurden von Freunden animiert. Aber einig sind sich alle in einem Punkt: „Wer erst einmal dabei ist, möchte immer dabei bleiben.“

Dienstag, 23. Januar 2018

Wehren stellen sich der Zukunft

Der Ortsbürgerverein Wiefelstede hatte zum Neujahrsempfang geladen. Der Ortsbrandmeister warb um Akzeptanz auch bei Arbeitgebern, die die Feuerwehrleute für Einsätze freistellen.

Wiefelstede Die großen Feuwehreinsätze der vergangenen eineinhalb Jahre machten auch in der Gemeinde Wiefelstede deutlich: Die Freiwilligen Feuerwehren müssen sich heute und in Zukunft hohen Anforderungen stellen – mit guter Ausrüstung und mit „Manpower“. Beim traditionellen Neujahrsempfang des Ortsbürgervereins Wiefelstede am Sonntagmorgen im Hof Kleiberg betonte Wiefelstedes Ortsbrandmeister Dennis Koopmann als Gastredner auch in diesem Zusammenhang: „Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Feuerwehr ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft.“

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