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Ob Unaufmerksamkeit oder ein plötzlich auftretender Schwächeanfall ursächlich für den Unfall sind, wird noch ermittelt. Die Autobahn musste für 90 Minuten voll gesperrt werden.

Bekhausen Ein schwerer Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen hat sich am Dienstagnachmittag auf der Autobahn 29 ereignet. Das teilt die Autobahnpolizei mit.

Der Unfall ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn Wilhelmshaven in Höhe des Parkplatzes „Bekhauser Büsche“. Die ersten Ermittlungen zur Unfallursache gestalteten sich auf Grund der unübersichtlichen Lage an der Unfallstelle allerdings schwierig, heißt es vonseiten der Polizei. Demnach war der 81-jährige Fahrer eines Taxis nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Opel gefahren, der auf dem Hauptfahrstreifen unterwegs war.

Mittwoch, 11. Juli 2018

90 Jahre freiwillig im Einsatz

Fürs rustikale Frühstück am Samstag, 5. August, müssen sich Interessierte anmelden. Es kostet acht Euro, Kinder bis elf Jahre zahlen nichts.

Metjendorf Das Gründungsprotokoll vom 1. Oktober 1928 ist noch vorhanden. Es zeigt: 26 Männer gründeten damals die Freiwillige Feuerwehr Metjendorf. Metjendorf war wenige Jahre zuvor der gerade geschaffenen Gemeinde Ofen zugeschlagen worden: Vorher hatte es zur Gemeinde Eversten gehört. Erst 1933, als die Gemeinde Ofen wieder aufgelöst wurde, wurde Metjendorf Teil der Gemeinde Wiefelstede. Jetzt – 2018 – feiert die Einheit Metjendorf ihr 90-jähriges Bestehen und will aus diesem Anlass alle Interessierten am Samstag, 5. August, ab 10 Uhr zu einem rustikalen Frühstück ins Feuerwehrhaus an der Metjendorfer Landstraße 28 einladen

Warum das Feuer in dem seit Jahren leerstehenden Wohnhaus ausbrach, ist noch unklar. Brandexperten aus Westerstede werden die Ermittlungen aufnehmen.

Bekhausen Ein seit Jahren leerstehendes Wohnhaus an der Wilhelmshavener Straße zwischen den Orten Hahn-Lehmden und Bekhausen ist am Montagnachmittag abgebrannt. Gegen 15.15 Uhr wurde den Einsatzkräften das Feuer als Dachstuhlbrand in Bekhausen gemeldet, der pechschwarze Rauch war weithin sichtbar. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand das Gebäude in Vollbrand, berichtete Einsatzleiter Thorsten Menke, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hahn.

Dienstag, 10. Juli 2018

Zwei Brände binnen vier Tagen

Hankhausen Auf dem Gelände des Evangelischen Bildungshauses in Hankhausen hat sich binnen weniger Tage ein zweiter Brand ereignet. Die Polizei geht auch in diesem Fall von Brandstiftung aus und vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden.

Am Samstag gegen 16.15 Uhr hatten Spaziergänger Brandgeruch wahrgenommen und eine Rauchsäule aufsteigen sehen. Wie die Polizei berichtet, waren in einem Gerätelager ein Kompressor und ein Schweißgerät angezündet worden.

Bokel Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Freitagmittag ein 22 Jahre alter Traktor auf einem Hof an der Straße Mühlenfeld in Bokel in Brand geraten. Die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Neuenkruge-Borbeck und Mollberg, die um 12.31 Uhr alarmiert worden waren, rückten aus, Mollberg musste letztlich nicht mehr zum Einsatzort fahren.

Der Traktor stand vor einer Remise. Die Freiwilligen Feuerwehren, die mit sieben Fahrzeugen und 35 Mann am Brandort eintrafen, verhinderten, dass das Feuer auf diese Remise übergreifen konnte. Der Traktor brannte völlig aus.

Edewecht Es hat sich viel in den vergangenen 50 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr in Edewecht verändert. Die Schutzkleidung ist wesentlich sicherer geworden, die Fahrzeuge werden immer moderner und technisch ausgereifter, und auch das Feuerwehrgerätehaus war früher sehr klein und an einem anderen Standort als das heutige.

All diese Veränderungen erlebte Werner Oltmanns in seiner Zeit bei der Edwechter Feuerwehr mit. Jetzt wurde er für seine langjährige Tätigkeit mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Scheel hatte die ehrenvolle Aufgabe, dem Jubilar die Urkunde und das Abzeichen zu überreichen.

Die Feuerwehr war mit 60 Kräften vor Ort. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. Das Tier war aber nicht zu retten.

Edewecht Eine Kuh ist bei einem Brand am Sonntagabend im Edewechter Ortsteil Wittenberge (Ammerland) ums Leben gekommen. Aus bislang ungeklärter Ursache war das offene Scheunen-/Stallgebäude um kurz nach 18 Uhr in Vollbrand geraten.

Dienstag, 19. Juni 2018

Schlüssel für den Zusammenhalt

Garnholt Nach einer Bauzeit von 14 Monaten, die mit den ersten Erdarbeiten im April vorigen Jahres gestartet ist, wurde am vergangenen Wochenende das neue Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus in Garnholt eingeweiht. „Wir sind glücklich über neue Räumlichkeiten, über unser neues Haus für Veranstaltungen aller Art, für Kinder, Dorf- und Erntefest und weitere Festivitäten“, brachte es Dirk Hobbiebrunken, Vorsitzender des Ortsvereins Garnholt, freudig auf den Punkt.

Aschhausen Ein deutlich erweitertes Feuerwehrhaus und ein (fast) neues Fahrzeug möchte die Freiwillige Feuerwehr Aschhausen am kommenden Wochenende mit einem Tag der offenen Tür feiern – und beides der Öffentlichkeit vorstellen.

Nach langen Bauarbeiten mit viel Eigenleistung der Aschhauser Kameraden wurde vor kurzem der Ausbau des Feuerwehrhauses abgeschlossen. Wie in vielen anderen Feuerwehrhäusern mussten hier neue Umkleideräume, getrennt nach Geschlechtern, geschaffen werden. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10, kurz HLF 10, ist bei der Feuerwehr Aschhausen zwar schon seit 2016 im Einsatz, öffentlich gezeigt hat die Einheit es bisher aber noch nie. Dazu hat sie am kommenden Sonntag, 24. Juni, Gelegenheit. Von 10 bis 18 Uhr finden beim Feuerwehrhaus an der Heinrichstraße 15 zahlreiche Vorführungen und Demonstrationen statt. Für diesen Tag hat die Feuerwehr nicht nur ihre eigenen Leute und Geräte mobilisiert, sondern auch weitere befreundete Hilfsorganisationen. Die DRK-Bereitschaft Bad Zwischenahn gehört dazu, ebenso die DLRG und die Rettungshundestaffel. Die Polizei steuert einen Überschlagsimulator bei.

Rastede Am Samstagmittag kam es gegen 12.50 Uhr laut Feuerwehr an der Straße Am Winkel in Rastede zu einem Garagenbrand. Bereits während der Anfahrt konnte Einsatzleiter Christian Ammermann die enorme Rauchentwicklung sichten und erhöhte die Alarmstufe. Die Disponenten der Feuerwehr-Leitstelle in Oldenburg nahmen zahlreiche Notrufe wegen der massiven Rauchausbreitung in diesem Bereich entgegen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus der Garage. Dort befanden sich ein Auto sowie mehrere Gasflaschen. Diese wurden durch einen Feuerwehrmann unter Atemschutz aus dem Gefahrenbereich gebracht. Auch ein kompletter Wohnwagen fiel den Flammen zum Opfer. Ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus konnte verhindert werden.

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