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Zunächst geriet eine Hecke in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Petersfehn konnte Schlimmeres verhindern.

Petersfehn Unkrautvernichtung mit einem Gasbrenner hat am Dienstag, 28. Mai, gegen 18.17 Uhr, ein Feuer auf einem Privatgrundstück in Petersfehn I ausgelöst. Durch Funkenflug geriet zunächst eine fünf Meter lange Thuja-Hecke auf der Auffahrt des Grundstücks in Brand. Ein Carport und der darunter abgestellte Pkw auf dem Nachbargrundstück wurden durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Petersfehn konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf circa 8000 Euro.

Wiefelstede Was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird? Das demonstrierte am Sonntagnachmittag eindrucksvoll die Freiwillige Feuerwehr Wiefelstede in der Wiefelsteder Mühlenstraße. Die Flammen schossen nur so in die Luft – eine der Vorführungen beim „Tag des Ehrenamts“, zu dem die DRK-Bereitschaft Wiefel­stede-Nethen eingeladen hatte. Vor allem Hilfsorganisationen präsentierten sich dort – und nur die Awo Metjendorf hatte sich aus dem Lager anderer ehrenamtlich tätiger Vereine und Verbände der Gemeinde ebenfalls dazugesellt.

Gemeinsam mit dem DRK zeigte die Feuerwehr, die auch die Jugend- und die Kinderfeuerwehr mitgebracht hatte, wie eine im Auto eingeklemmte Person nach einem Unfall befreit wird. Mit Spreizer und Hydraulikschere wurde Luna Johanna Brunken aus dieser misslichen Lage befreit, ihre Mitstreiter beim Jugendrotkreuz hatten ihr zuvor noch eine „lebensechte“ blutende Wunde an der Stirn geschminkt. Bei einer zweiten Vorführung kam dann auch die Hebebühne der Einheit zum Einsatz.

Rostrup Zu einem Dachstuhlbrand an der Grundschule Rostrup wurde um 0.22 Uhr in der Nacht zum Samstag die Feuerwehr gerufen. Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass lediglich ein Laubhaufen und eine Tanne auf dem Gelände des Nachbargrundstücks in Vollbrand standen, wie die Polizei mitteilt. Die Schule blieb vom Feuer verschont.

In kurzer Zeit brachten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Zwischenahn, Ohrwege und Elmendorf den Brand unter Kontrolle, so dass ein Übergreifen der Flammen auf das nur circa zwei Meter entfernte Schulgebäude verhindert werden konnte. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist bislang unklar.

Petersfehn /Friedrichsfehn Jeweils 1 260 Euro erhielten jetzt die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Petersfehn. Diese Summe war das Ergebnis eines Aktionstages der beiden Wehren zusammen mit der Pizzeria/Bistro „Figo“ an der Brüderstraße in Petersfehn, die damit ihr zehnjähriges Firmenbestehen feierte.

Wie am 31. März, als der Parkplatz bei der Pizzeria als Veranstaltungsfläche diente, kamen jetzt auch Vertreter der Feuerwehren aus Friedrichsfehn und Petersfehn zusammen, um aus der Hand von Schivan Schalal, Inhaber des Bistros „Figo“, die Schecks symbolisch entgegenzunehmen. Der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Petersfehn, Heiko Rippen nahm das Geld mit seinem Stellvertreter Bodo Klostermann stellvertretend für den Förderverein in Empfang, Aus Friedrichsfehn war Hartmut Deeken als Leiter der Friedrichsfehner Jugendfeuerwehr mit den Mitgliedern Jonah Braun, Noah Gräßler und Leo Bölts vor Ort.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Anbau und Dachstuhl in Flammen

Als die Feuerwehren eintrafen, brannte der Anbau eines Einfamilienhauses bereits lichterloh. Schnell griff das Feuer auf das Dach des Hauses über. Auch die Drehleiter aus Elmendorf kam zum Einsatz.

Wiefelstede Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in der Straße „Am Schützenplatz“ in Wiefelstede rückten am Mittwochnachmittag die Freiwilligen Feuerwehren Wiefelstede, Hahn, Mollberg, Metjendorf sowie die Feuerwehrtechnische Zentrale Elmendorf mit der Drehleiter aus. Die Einheiten waren nach Angaben der Wehren um 15.25 Uhr alarmiert worden. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, brannte ein hölzerner Anbau des Einfamilienhauses bereits lichterloh, erklärte ein Sprecher der Einheit Wiefelstede vor Ort. Das Feuer griff dann schnell auf das Dach des Hauses über. Die Feuerwehren bekämpften den Brand im Innen- und Außenangriff, wobei auch die Drehleiter aus Elmendorf eingesetzt wurde, um von oben zu löschen. Vier Trupps unter Atemschutz gingen im Haus gegen das Feuer vor.

Rund 270 Jungen und Mädchen stellten sich dem Kreisentscheid der Ammerländer Jugendfeuerwehren. Damit stieg die Zahl zum Vorjahr – ein gutes Zeichen für die Wehren im Landkreis.

Ocholt Land auf, Land ab klage viele Feuerwehren über Nachwuchssorgen. Im Landkreis Ammerland sieht die Sache anders aus, hier engagieren sich derzeit mehr als 270 Jungen und Mädchen in den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Allein 28 von ihnen bei der Freiwilligen Feuerwehr Ocholt-Howiek, die an diesem Sonntag Gastgeber des Kreisentscheids der Ammerländer Jugendfeuerwehren war.

Hier bewiesen die Kinder und Jugendlichen einen Tag lang: Feuerwehr, das ist nicht nur so eine Freizeitbeschäftigung, das ist Leidenschaft. „Die geben hier alles“, stellte Jugendwart Dirk Henkensiefken zufrieden fest, während er über das weitläufige Areal von Feuerwehr und Grundschule führte.

Im Radius von 1000 Metern um die Bombe musste evakuiert werden. Da die Entschärfung missglückte, wurde der Blindgänger gesprengt.

Rostrup Rund zweieinhalb Meter tief war das Erdloch, in dem Sprengmeister Michael Crölle und seine Kollegen Christoph Coldewey, Jann Kirchner und Detlef Speckmann vom Kampfmittelräumdienst die Fünf-Zentner-Bombe versenkten, die am Freitagmorgen auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in Rostrup gefunden wurde.

Nach der Sprengung der Bombe war das Loch rund sieben Meter tief. Die 15 Tonnen Erde, mit denen der rund 1,10 Meter lange und 45 Zentimeter dicke Sprengkörper bedeckt worden war, verteilten sich nach der Explosion im weiten Umkreis, bis auf die 40 Meter entfernte Elmendorfer Straße. Bis zu 30 Zentimeter lange, scharfkantige Metallsplitter gingen rund um die Explosionsstelle nieder.

Montag, 13. Mai 2019

Damit kein Funke überspringt

Rund 70 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Rastedes Ortsbrandmeister Christian Ammermann zeigte sich zufrieden.

Rastede Es gibt Aufgaben, die viel von Ehrenamtlichen abverlangen. Für Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bedeutet das freiwillig gewählte Engagement, nicht nur im Ernstfall bereits zu stehen, sondern auch für Übungen –und am Feierabend die Atemschutzausrüstung umzuschnallen, einen erdachten Brand in der Grundschule Kleibrok zu löschen, ein Übergreifen der imaginären Flammen zu verhindern und noch Leben zu retten.

Dänikhorst /LR Bei der Freiwilligen Feuerwehr Dänikhorst blickte kürzlich Ortsbrandmeisters Bodo Wittje während der Jahreshauptversammlung auf das Jahr 2018 zurück. Die drei Kameradinnen und 20 Kameraden wurden zu 18 Hilfeleistungs- und Brandeinsätzen alarmiert, die mit 416 Stunden abgeleistet wurden. Hinzu kommen 1834 Stunden für die „normalen“ Dienste. Hier finden sich Übungs- und Ausbildungen, Kuhlen reinigen und Veranstaltungen wie Ehrungen, Osterfeuer und Laternenumzug.

Tange Seiner Zeit voraus war Enno Hasselder, Ehren-Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Nordloh-Tange. Er war der erste ausgebildete Atemschutzgeräteträger, der 1982 die entsprechende Prüfung ablegte. Atemschutzgeräte wurden erst aber Anfang der 90er Jahre angeschafft.

Diese und andere Begebenheiten aus der Dienstzeit des 70-Jährigen waren Thema im Feuerwehrgerätehaus in Tange. Dorthin hatte Ortsbrandmeister (OBM) Manfred Delger eingeladen, um mit den Feuerwehrkameraden die 50-jährige Mitgliedschaft von Enno Hasselder zu feiern.

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